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1. Aug. 2026Knochendichtemessung häufiger empfehlen

Neues zur Diagnostik und Behandlung der Osteoporose

Zusammen mit Deutschland und Italien führt die Schweiz in Europa die Statistik zur Häufigkeit der Osteoporose an. Die Prävalenz liegt bei rund 6 % und nimmt aus demografischen Gründen weiter zu. Nur wenige Betroffene erhalten aber eine Therapie, wie Dr. Rebecca Locher, Leitende Ärztin Endokrinologie/Diabetologie am Kantonsspital Graubünden, am Kongress für Praktische Gynäkologie und Geburtshilfe (KPGG) erklärte.

Illustration der Osteoporose
crevis/stock.adobe.com

«Auch was die Behandlungslücke angeht, nimmt die Schweiz innerhalb Europas einen Spitzenplatz ein», so Dr. Locher. Nur gerade 17 % aller Patienten mit einer therapiebedürftigen Osteoporose erhalten eine Behandlung. Die Abklärung ist einfach und günstig. Eine Osteodensitometrie kostet weniger als 100 Schweizer Franken. «Die meisten sind auch bereit, diesen Betrag selbst zu bezahlen», so die Referentin.

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