Medical Tribune
6. Sept. 2022Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom

Prostatakarzinom: Wem hilft eine Immuntherapie?

Die Ansprechraten von Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom auf Checkpoint-Inhibitoren sind dürftig. Aber es gibt dennoch Patienten, die von einer Immuntherapie mehr profitieren als von Taxanen – etwa solche mit hoher Tumormutationslast.

Eine kleine Untergruppe an Patienten ist für eine Immuntherapie geeignet
Design Cells/gettyimages

Männer mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) sprechen nur bedingt auf Checkpoint-Inhibitoren an: So betragen die objektiven Ansprechraten für Tumoren ohne bzw. mit PD-L1-Expression rund drei bzw. fünf Prozent. Um zu evaluieren, für welche Patienten sich vielleicht doch ein Benefit ergibt, bräuchte es Bio­marker. Die Tumormutationslast (TMB) könnte sich dazu eignen, aber die Evidenz war bislang äusserst spärlich. US-amerikanische Forscher liefern hierzu nun jedoch ermutigende Daten (1).

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