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Konsequente Osteoprotektion

Welche Prostatakarzinom-Patienten brauchen Denosumab oder Zoledronat?

Bei Patienten mit urologischen Tumoren entwickeln sich häufig ossäre Komplikationen. Insbesondere trifft dies für das Prostatakarzinom zu. Dabei kann es sich sowohl um eine therapieinduzierte Osteoporose handeln, als auch durch Knochenmetastasen bedingte Schmerzen und Frakturen. Wie eine konsequenten Osteoprotektion aussehen sollte, erläuterte Professor Dr. Christian Thomas, Direktor, Klinik und Poliklinik für Urologie, Uniklinikum Dresden (1).

Kompressionsfraktur T4 aufgrund Metastase eines Prostatakarzinoms

Bei diesem 62-jährigen Patienten hat die Metastase eines Prostatakarzinoms zur Kompressionsfraktur T4 geführt.

Die Inzidenz von Knochenmetastasen beim metastasierten Prostatakarzinom ist mit 85–90 Prozent sehr hoch. Osteoprotektive Interventionen haben daher einen bedeutenden Stellenwert erlangt, wie ein Blick in die deutschen S3-Leitlinien zur Osteoprotektion in der Uroonkologie verdeutlicht (s. Kasten).

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