Hunger schürt Partnerkonflikte
Streitgespräche sollten Paare besser nicht mit knurrendem Magen führen. US-Forscher wiesen einen eindeutigen Zusammenhang zwischen durchschnittlichem Zuckerspiegel und aggressivem Verhalten nach.
In einer Studie mit 107 Paaren wurde die Aggressionsintensität zwischen den Partnern anhand von Voodoo-Puppen ermittelt: 51 Nadeln sollten über den Zeitraum von drei Wochen abendlich in die Puppe gestochen werden, je mehr, desto wütender sie auf den Partner waren. Der Blutdruck wurde morgens und abends gemessen.
Glukose für die Steuerung von Emotionen verantwortlich
Je niedriger der abendliche Blutzuckerspiegel der Teilnehmer war, desto mehr Nadeln bohrten sie in ihre Voodoo-Puppe. Glukose sei für die Unterdrückung von Aggressionen und die Steuerung von Emotionen erforderlich, erklärten die Forscher die aggressiven Impulse bei niedrigem Blutzucker.