Medical Tribune
14. Sept. 2024Umgang mit Schlafproblemen in der Praxis

Insomnie: Am besten evidenzgestützte Massnahmen werden am wenigsten verordnet

In der Schweiz leidet bis zu einem Drittel der Bevölkerung unter leichten, jeder Zehnte gar unter erheblichen Schlafstörungen. Benzodiazepine und Z-Substanzen werden am häufigsten verschrieben – wegen der Risiken allerdings sehr oft mit einem schlechten Gewissen. Professor Dr. Stefan Neuner-Jehle, Institut für Hausarztmedizin Zürich, gab am Top Five Symposium von Mepha Tipps für Screening, Beratung und Behandlung.

Bei Insomnie werden oft die am wenigsten evidenzgestützten Medikamente als erstes eingesetzt.
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In der Schweiz schlucken etwa neun Prozent gelegentlich, 3,5 Prozent täglich ein Benzodiazepin. Bei den über 80-Jährigen nimmt gar jeder Fünfte gelegentlich und jeder zehnte täglich ein Benzodiazepin oder eine Z-Substanz ein.

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