Arterielle Hypotonie mit erhöhtem Alzheimer-Risiko assoziiert
Die enge Verbindung zwischen Herz und Gehirn gilt seit Langem als gesichert. In einer aktuellen Analyse untersuchten Wissenschaftler nun, welche kardiovaskulären Erkrankungen mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko assoziiert sind.

Immer mehr Studien belegen die enge Wechselwirkung zwischen Herz- und Gehirngesundheit. Das Gehirn ist auf eine ausreichende Herzleistung angewiesen, während das Nervensystem umgekehrt die Herzfunktion steuert.
Tatsächlich scheinen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Morbus Alzheimer nicht nur zahlreiche Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes mellitus, Rauchen oder Stress zu teilen, sondern auch über gemeinsame pathophysiologische Mechanismen miteinander verknüpft zu sein. Während die arterielle Hypertonie als Risikofaktor für die Alzheimer-Krankheit gut untersucht ist, ist über den Einfluss anderer Herz-Kreislauf-Erkrankungen bislang wenig bekannt.
Toyli A et al. Cardiovascular Disease Subtypes and Alzheimer's Disease: Phenotypic and Genetic Associations in the UK Biobank and All of Us Research Program. J Am Heart Assoc. 2026; 15(12): e046172. doi: 10.1161/JAHA.125.046172.