Medical Tribune
11. Sept. 2026Sicher, effektiv und kostengünstig

Glukokortikoid-Pulstherapie geht auch oral

Weniger Kosten und mehr Komfort für die Patienten: Eine Glukokortikoid-Pulstherapie oral statt intravenös zu verabreichen, hat viele Vorteile. Offenbar sind beide Varianten auch ähnlich effektiv und sicher. Grund genug, dass die Pulstherapie mit Tabletten endlich Einzug in die Rheumatologie hält, meint ein niederländisches Expertenteam.

Weisse Tabletten in einer Blisterpackung, Nahaufnahme.
Kwangmoozaa/stock.adobe.com

Die Pulstherapie mit Glukokortikoiden (GC) gehört weltweit zum Behandlungsrepertoire in der Rheumatologie.

Typische Indikationen sind schwere Schübe des systemischen Lupus erythematodes (SLE) und die anteriore ischämische Optikusneuropathie bei Riesenzellarteriitis (RZA). Empfohlen werden meist ≥ 250 mg/d Prednisolonäquivalent für ein bis fünf Tage. Üblich ist beispielsweise die dreitägige Gabe von 1000 mg/d Methylprednisolon, schreibt ein Team um Dr. Laura Schenning vom Amsterdam University Medical Center.

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