Medical Tribune
10. Sept. 2026Ergebnisse der frontMIND-Studie

Neues in der Erstlinientherapie des DLBCL

In der Behandlung des hochriskanten diffusen grosszelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) gibt es Fortschritte. Auf dem Kongress der European Hematology Association 2026 standen die Ergebnisse der globalen Phase-III-Studie frontMIND im Fokus. Sie zeigen: Die Kombination aus dem CD19-Antikörper Tafasitamab, dem Immunmodulator Lenalidomid und R-CHOP verlängert das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu R-CHOP allein deutlich.

Diffuses grosszelliges B-Zell-Lymphom
David A Litman/stock.adobe.com

Unter dem Standardregime R-CHOP erleiden beim DLBCL etwa 40 Prozent der Patienten ein Rezidiv oder sprechen unzureichend auf die Therapie an. Besonders Patienten mit hohem Risikoprofil und einem IPI-Score von 3 bis 5 haben eine ungünstige Prognose.

Tafasitamab mit Lenalidomid in der Erstlinie

Die Phase-III-Studie frontMIND1 untersuchte die Kombination des gegen CD19 gerichteten monoklonalen Antikörpers Tafasitamab mit Lenalidomid nun erstmals in der Erstlinie. Ziel war es, dieser Patientengruppe eine neue wirksame Therapieoption anzubieten.

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