Medical Tribune
6. Sept. 2026Ergebnisse der Phase-II-Studie PALOMA

CPX-351 beim Bridging vor alloHCT

In der systemischen Therapie der myelodysplastischen Neoplasien mit hohem Risiko (HR-MDS) sowie der oligoblastischen akuten myeloischen Leukämie (AML) kommt einem effektiven Bridging vor geplanter allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (alloHCT) eine entscheidende Bedeutung zu. Mit Neuheitswert für diesen Therapieansatz präsentierten Forscher am Kongress der European Hematology Association 2026 die Ergebnisse der randomisierten Phase-II-Studie PALOMA.

An oncologist, using a long needle, pierces a childs ilium to diagnose bone marrow for leukemia, Ewings sarcoma
Алексей Доненко/AdobeStock

Die allogene Transplantation stellt den einzigen potenziell kurativen Ansatz bei HR-MDS oder oligoblastischer AML dar (1,2). Im Bridging kommen üblicherweise hypomethylierende Wirkstoffe wie Azacitidin oder konventionelle Induktionschemotherapien zum Einsatz (3).

Zur Verbesserung der Ansprechraten, ihrer Dauer und zur Minderung der Toxizität befinden sich allerdings neue Wirkstoffe in der Erforschung. Einer davon ist CPX-351, eine liposomale Formulierung von Daunorubicin und Cytarabin in definiertem Mischungsverhältnis, die bereits bei AML-Patienten mit MDS-assoziierten Mutationen Vorteile gezeigt hat (4).

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