Nichtmotorische Parkinson-Symptome in den Griff bekommen
Neurogenerative Prozesse und die Nebenwirkungen von Medikamenten erhöhen das Risiko für eine Psychose bei Parkinsonbetroffenen. Was beim Management von Halluzinationen und wahnhaften Zuständen zu beachten ist.

2015 lebten weltweit etwa 6,3 Millionen Menschen mit Morbus Parkinson. Unter anderem wegen der steigenden Lebenserwartung dürfte die Zahl der Neuerkrankungen in den nächsten Jahrzehnten deutlich steigen.
Neben den motorischen Hauptsymptomen tragen auch nichtmotorische Symptome wie kognitive oder psychiatrische Probleme zur Krankheitslast bei. Das Management von Psychosen gehört dabei zu den grössten Herausforderungen, schreibt ein Forschungsteam um Prof. Dr. Walter Pirker von der Klinik Ottakring in Wien.
Pirker W et al. Management of Parkinson's disease psychosis-a European perspective. Lancet Reg Health Eur 2026; doi: 10.1016/j.lanepe.2025.101569