Medical Tribune
29. Mai 2026Von matt bis platt: Erschöpfung in Zahlen

Welche Fatigue-Tools messen am besten?

Fatigue lässt sich nur schwer messen. Kein Wunder, dass es über 20 verschiedene Tools dafür gibt. Doch welches Messinstrument ist wirklich empfehlenswert, sowohl für klinische Studien als auch für die Praxis?

Eine junge erschöpfte Frau sitzt auf einem Stuhl, über ihr erscheint ein Symbol mit niedrigem Batteriestand.
nadia_snopek/stock.adobe.com

Etwa 40–80 % der Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen leiden unter Fatigue. Die Hälfte schätzt sich als schwer betroffen ein. Dabei beeinträchtigt das Symptom nicht nur das Leben von Erwachsenen, sondern es belastet auch erkrankte Kinder und Jugendliche schwer.

Aufgrund ihrer grossen Bedeutung für die Lebensqualität gehört die Fatigue seit einigen Jahren auch zu den Kern-Outcomes vieler Studien. Sie ist allerdings schwierig zu messen. Zwar gibt es etliche Tools dafür, doch sie vermischen häufig die Fatigue mit Einschränkungen durch Entzündung oder Behinderung. Zudem ist die Beurteilung sehr subjektiv.

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