Paramagnetische Randläsionen erleichtern die MS-Diagnostik
Paramagnetische Randläsionen (PRL) sind bei Menschen mit Multipler Sklerose häufig bereits zum Zeitpunkt der ersten klinischen Vorstellung vorhanden. Dadurch ermöglichen sie offenbar eine frühzeitige Differenzierung von ähnlichen Erkrankungen, schreibt ein Forscherteam um Dr. Brian Renner vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles.

In die prospektive multizentrische Studie waren 78 Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren eingeschlossen, bei denen ein klinisch-symptomatischer oder radiologischer Verdacht auf eine demyelinisierende Erkrankung bestand. In spezialisierten MS-Zentren erhielten die Teilnehmenden eine 3-Tesla-MRT mit hochauflösender Echoplanar-Bildgebung.
Renner B et al. Frequency and Diagnostic Implications of Paramagnetic Rim Lesions in People Presenting for Diagnosis to a Multiple Sclerosis Clinic. Neurology 2025; 105: e213912; doi: 10.1212/WNL.0000000000213912