Medical Tribune
27. Apr. 2026Bildgebung bringt frühzeitig Licht ins Dunkel

Paramagnetische Randläsionen erleichtern die MS-Diagnostik

Paramagnetische Randläsionen (PRL) sind bei Menschen mit Multipler Sklerose häufig bereits zum Zeitpunkt der ersten klinischen Vorstellung vorhanden. Dadurch ermöglichen sie offenbar eine frühzeitige Differenzierung von ähnlichen Erkrankungen, schreibt ein Forscherteam um Dr. ­Brian ­Renner vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles.

Beurteilung zerebraler MRT-Aufnahmen: Ärzteteam analysiert Bildgebung zur Diagnostik von Multipler Sklerose.
illustrissima/stock.adobe.com

In die prospektive multi­zen­tri­sche Studie waren 78 Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren eingeschlossen, bei denen ein klinisch-symptomatischer oder radiologischer Verdacht auf eine demyelinisierende Erkrankung bestand. In spezialisierten MS-Zentren erhielten die Teilnehmenden eine 3-Tesla-MRT mit hochauflösender Echoplanar-Bildgebung.

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