Medical Tribune
4. März 2026Krebsdiagnose und Kontrollverlust

Psychoonkologie stützt Patientinnen und entlastet Behandlungsteam

Nach einer Krebsdiagnose richtet sich der medizinische Blick sehr rasch und fokussiert auf die somatische Therapie. Das «Drumherum» geht dabei oft etwas unter. Hier setzt die Psychoonkologie an. Sie verbessert die Lebensqualität und den Therapieverlauf der Frauen und entlastet auch das Betreuungsteam, so das Fazit von Dr. Martina Bingisser, Leiterin Psychologie, Kantonsspital Graubünden, am Kongress für Praktische Gynäkologie und Geburtshilfe (KPGG).

Patientin im Gespräch mit ihrer Ärztin während der onkologischen Betreuung.
Halfpoint/stock.adobe.com

In der Schweiz erkranken jedes Jahr 20.500 Frauen und 25.000 Männer an Krebs. Bei den Männern kommen Prostatakarzinome am häufigsten vor, bei den Frauen Mammakarzinome. Jährlich werden 6.600 Brustkrebs-Diagnosen gestellt. Deutlich tiefer ist die Inzidenz bei den anderen gynäkologischen Krebsarten. Sie beträgt 950 Neu­erkrankungen bei den Endometrium-, 600 bei den Ovarial- und 260 bei den Zervixkarzinomen.

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