Riesenzellarteriitis: Schnelle Bildgebung schützt vor Erblindung
Die frühzeitige Diagnose der Riesenzellarteriitis ist entscheidend, um das Sehvermögen der Patienten zu erhalten. Am europäischen Rheumatologiekongress präsentierte Prof. Dr. Sara Monti, Universität Mailand, aktuelle Daten zur Bildgebung, zu beschleunigten Diagnosewegen und zu neuen Therapieansätzen.

Jeder Verdacht auf eine Riesenzellarteriitis (RZA) sollte immer durch bildgebende Verfahren abgesichert werden. Das zeigen auch die aktuellen EULAR-Empfehlungen aus dem Jahr 2023. Methode der ersten Wahl ist der Ultraschall der Temporal- und Axillararterien, sofern die notwendige Expertise und Technik vorhanden sind. Wichtig ist es, den Verdacht auf RZA innerhalb von 24 bis 48 Stunden abzuklären, betonte Prof. Monti.
Um das zu gewährleisten, ist es sinnvoll, spezialisierte Strukturen zu etablieren («fast-track clinic»). Hierzu braucht es Partner im Bereich der Neurologie und Ophthalmologie, sowie den Zugang zu MRI, PET-CT und Biopsie.
European Congress of Rheumatology (EULAR) 2025, Barcelona