Diagnose Sklerodermie
Jahrelang litt eine Patientin unter Symptomen der systemischen Sklerose, ohne adäquate Hilfe zu finden. Erst in der Spezialambulanz an der Klinik Hietzing fand sie die richtige Diagnose und eine individuell abgestimmte Behandlung. Rheumatologe Prof. Kurt Redlich erklärt, worauf es bei dieser seltenen Autoimmunerkrankung ankommt.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Kurt Redlich, Vorstand der 2. Medizinischen Abteilung – Zentrum für Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen an der Klinik Hietzing in Wien
Bereits 2016 erhielt die heute 59-jährige Angestellte Beate Wimmer* die Diagnose «Systemische Sklerose» (Sklerodermie), nachdem sie längere Zeit unter Problemen mit den Händen gelitten hatte. «Die ersten Untersuchungen in einer Ordination deuteten schnell auf eine rheumatische Erkrankung hin», berichtet Wimmer. Die Diagnose stützte sich auf das Raynaud-Phänomen, typische Veränderungen an den Fingern und den Nachweis antinukleärer Antikörper im Blut.
