Medical Tribune
7. März 2025Weniger Herzinsuffizienz, aber keine geringere Sterblichkeit

Spironolacton nach Herzinfarkt

Spironolacton kann das Risiko für Herzinsuffizienz bei Patienten nach einem Herzinfarkt senken. Laut neuen Studienergebnissen beeinflusst das Medikament jedoch weder die Sterblichkeitsrate noch andere schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse signifikant.

Nach einem Herzinfarkt senkte Spironolacton das Herzinsuffizienz-Risiko.
Kzenon/stock.adobe.com

Spironolacton gehört zur Gruppe der kaliumsparenden Diuretika und blockiert als Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonist (MRA) das Steroidhormon Aldosteron. Dadurch scheidet der Körper vermehrt Wasser und Natrium aus. Es wird vor allem bei Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, Aszites, Ödemen und hormonellen Störungen eingesetzt.

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