Venöser Ulkus: Von Reinigung bis Hautersatz
Die adäquate Wundversorgung ist entscheidend für die Behandlung des venösen Ulkus. Ebenso wichtig ist die Vermeidung von Hautirritationen, Kontaktekzemen und Erysipelen. Ein umsichtiges Vorgehen verbessert die Prozeduren für den Patienten und erhöht die Heilungschancen.

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Der Superabsorber
dieser Wundauflage (graue Schicht) nimmt das 300-Fache des Eigengewichts an Wasser auf.
Die lokale Behandlung eines Ulcus cruris venosum erfordert eine gründliche Wundreinigung und Débridement. Diese Massnahmen ermöglichen eine bessere Beurteilung der Wunden und helfen, Infektionen zu vermeiden. In einer retrospektiven Kohortenstudie verbesserten sich die Heilungsergebnisse mit zunehmender Anzahl durchgeführter Débridements.
Quelle
- S2k-Leitlinie «Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum», AWMF-Registernr. 07-009