Mammakarzinom: Langzeitdaten zu postneoadjuvantem T-DM1
Erkrankte mit HER2+ frühem Mammakarzinom, die nach einer neoadjuvanten Systemtherapie noch einen Tumorrest aufweisen, profitieren von einer postneoadjuvanten Behandlung mit T-DM1 anstelle von Trastuzumab. Das ist das Ergebnis der KATHERINE-Studie. Dabei war nicht nur die Rezidivrate niedriger, die Patienten lebten auch signifikant länger.

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Mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung, kurz FISH, wird die erhöhte Amplifikation von HER2 nachgewiesen.
Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab-Emtansin (T-DM1) ist die erste Therapie im postoperativen Setting, die einen Überlebensvorteil für Patienten mit HER2+ frühem Brustkrebs und verbliebenem Tumorrest nach neoadjuvanter Systemtherapie erzielen konnte.
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Referenzen
- Loibl S et al. Phase III study of adjuvant ado-trastuzumab emtansine vs trastuzumab for residual invasive HER2-positive early breast cancer after neoadjuvant chemotherapy and HER2-targeted therapy. 2023 San Antonio Breast Cancer Symposium. Abstract GS03-12. präsentiert am 8. Dezember 2023