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Risiken und Nebenwirkungen von Dr. Google

Wenn MS-Kranke verzweifelt nach jedem Strohhalm greifen

Google auf dem iPad

An einem Workshop im Rahmen des 22. MS State-of-the-Art Symposium analysierten Dr. Stefanie Müller, Oberärztin Neurologie, Kantonsspital St. Gallen, und PD Dr. Christian Kamm, Leiter MS-Zentrum, Luzerner Kantonsspital, die Rolle des Internets als Vermittler medizinischer Informationen – sowie als Anbieter von unseriösen Produkten und fragwürdigen medizinischen Dienstleistungen. Da wir alle uns ein Leben ohne Internet-basierte Informationen kaum mehr vorstellen können, stellt sich auch hier die Frage nach den «Risiken und Nebenwirkungen».

Dr. Stefanie Müller Oberärztin Neurologie Kantonsspital St. Gallen

Die Internet-Nutzung ist inzwischen für jeden zur alltäglichen Selbstverständlichkeit geworden. Nicht umsonst spricht man von «Dr. Google», wenn medizinische Informationen gesucht werden. Die beiden Neurologen hinterfragten das Angebot an MS-bezogenen Informationen und medizinischen Dienstleistungen und Therapien für MS-Patienten. Letztere sind in aller Regel bestenfalls teuer und nutzlos und nicht selten sogar schädlich.

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