Langfristig mehr medizinische Betreuung notwendigVeröffentlicht am: 29. Aug. 2026
Assistierte Reproduktion: Mehr Arztkontakte im Kindesalter
Weltweit entscheiden sich immer mehr Paare für eine medizinisch unterstützte Reproduktion – etwa In-vitro-Fertilisation, intrauterine Insemination oder hormonelle Ovulationsinduktion. Allein 2018 wurden rund 670 000 Kinder mithilfe solcher Technologien geboren. Neben dem offensichtlichen Erfolg dieser Methoden gibt es jedoch zunehmend Unklarheiten bezüglich etwaiger langfristiger gesundheitlicher Folgen für diese Kinder. So gibt es z.B. Hinweise auf Zusammenhänge mit bestimmten Erkrankungen wie Asthma oder kindlichen Verhaltensauffälligkeiten. Die Evidenz dazu ist jedoch begrenzt und teilweise widersprüchlich.