Medical Tribune
24. März 2022Magnetfelder von Handys und Wearables interagieren mit Herzschrittmachern

Abstandsregeln für Smartphones

Patienten mit Herzschrittmachern sollten Ihr Smartphone nicht in der Brusttasche tragen. Denn es kann zu elektromagnetischen Interferenzen kommen.

Seniorin benützt ihr Smartphone
iStock/Choreograph

Herzschrittmacher und implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) verfügen meist über eine Ma­gnetfunktion. Durch direkte Hautauf­lage eines mindestens 10 Gauss (G) starken Magneten über dem Implantat kann man dieses in eine Art Ruhezustand schalten, wenn elektromagnetische Interferenzen zu befürchten sind – beispielsweise bei Untersuchungen im MRI. Nun erschien ein Bericht, dass ein neueres iPhone-Modell bei einem ICD genau diesen Modus ausgelöst hat.

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