PCO: Frühstücken gut für die Fruchtbarkeit
In ihre Untersuchung schlossen die Wissenschaftler 60 schlanke junge Frauen mit PCO* (polyzystischen Ovarien) ein (BMI < 23, Alter 25–39 Jahre). Die Teilnehmerinnen befolgten über zwölf Wochen eine Diät von 1800 Kalorien, wobei ein Teil die Hauptmahlzeit zum Frühstück und die andere zum Abendessen verzehrte.
Die Analyse ergab, dass in der Frühstücksgruppe wesentlich mehr Frauen wieder Ovulationen (Eisprünge) hatten als im "Dinner-Kollektiv". Ausserdem verringerte sich bei ihnen die Testosteronausscheidung um 50 % und die Insulinresistenz ging ebenfalls zurück. Bei den vorwiegend abends speisenden Frauen war dagegen keine derartige Verbesserung zu verzeichnen.
* Vom Syndrom polyzystischer Ovarien (Eierstöcke mit mind. 10 Eibläschen, meist zwischen 12 und 8 mm) spricht man, wenn polyzystische Eierstöcke mit bestimmten hormonellen und stoffwechselbezogenen Veränderungen einhergehen wie Akne, Haarausfall, Übergewicht, Ausbleiben des Eisprungs.
Quelle: Oren Froy et al., Clinical Science 2013 online first