Medical Tribune
6. Nov. 2022Nebeneffekte besser managen

Toxizitäten bei neuen Behandlungsoptionen

Neue Substanzen – weniger Toxizität? Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Auch Immun- und zielgerichtete Therapien verursachen teils schwere Nebeneffekte. Wie kann man sie besser managen? Darum ging es auch am ESMO Congress 2022.

Drug capsules with skull and crossbone on dark stone background.
Lightspruch/gettyimages

Die Zahl neuer Medikamente in der Krebstherapie hat rasant zugenommen und damit die Vielfalt möglicher Nebenwirkungen. Denn ausser den klassischen Problemen wie Fatigue, Übelkeit und Erbrechen, Haarausfall oder Zytope­nien kommen bei ihnen auch bislang eher seltene oder unbekannte Komplikationen zum Tragen.

Falsch oder zu spät behandelt, können diese die Lebensqualität und Therapietreue deutlich beeinträchtigen und mitunter tödlich enden, warnten Wissenschaftler auf dem diesjährigen ESMO-Kongress. Sie betonten daher, dass das Management möglicher Nebeneffekte von Beginn an zur Behandlung dazugehören muss und dabei alle Beteiligten in der Verantwortung stehen.

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate

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