Ein Löffelchen PPI …
Immer mehr Kleinkinder erhalten Protonenpumpenhemmer (PPI). Das kann negative Folgen haben.

ivolodina/stock.adobe.com
PPI werden Kleinkindern häufig in
wasserlöslicher Form verschrieben, damit sie z.B. in Saft gerührt werden können.
Dass kleine Kinder PPI erhalten, ist nicht ungewöhnlich: 6,1 % der unter Zweijährigen waren es etwa 2019 in Frankreich. Zehn Jahre zuvor lag die Zahl erst bei 3,6 %, berichten Forscher um Dr. Marion Lassalle von EPI-PHARE, einem Gemeinschaftsprojekt der französischen Behörde für Arzneimittelsicherheit und der nationalen Krankenkasse CNAM.
Referenzen
Lassalle M et al. Proton Pump Inhibitor Use and Risk of Serious Infections in Young Children. JAMA Pediatr. 2023 Oct 1;177(10):1028-1038. doi: 10.1001/jamapediatrics.2023.2900