Medical Tribune
7. Nov. 2026Unter anderem lassen sich aggressive Intervallkarzinome früher detektieren

KI kann Mammografie unterstützen

Die Erwartungen an den Einsatz der künstlichen Intelligenz (KI) in der Mammadiagnostik sind gross: sie soll die Sensitivität des Screenings verbessern und gleichzeitig die Arbeitsbelastung vermindern. Über den aktuellen Stand berichteten Expertinnen an der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie.

Breast test, woman examining her breasts for cancer, heart attack, pain in human body on gray background
iStock/Staras

Wie Prof. Dr. Sylvia H. Heywang-Köbrunner, Brustdiagnostik München, ausführte, geht die Sensitivität des Mammografie-Screenings nicht über 75–80 % hinaus.

Dies bringt Probleme mit sich wie das Auftreten von Intervallkarzinomen. Das heisst: Tumoren, die bei einem Screening noch nicht sichtbar waren, aber bereits vor der nächsten geplanten Routine-Mammografie entdeckt werden. Dies sind meist besonders rasch wachsende, aggressive Tumoren, deren frühere Erkennung besonders wünschenswert wäre, erinnerte die Expertin.

Um den Inhalt zu sehen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.