Medical Tribune
25. Okt. 2026Von der Pulspalpation bis zum Loop-Rekorder

Auf der Suche nach unentdecktem Vorhofflimmern

Screent man ältere Menschen auf Vorhofflimmern, lassen sich naturgemäss viele unerkannte Arrhythmien aufspüren. Aber senkt das Screening auch das Risiko für Schlaganfälle und Sterblichkeit?

Schnitten Probanden auf dem Laufband besser ab, hatten sie später seltener Vorhofflimmern.
vm/gettyimages

Vorhofflimmern (VHF) ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung im Alter und ein wesentlicher Risikofaktor für ischämische Schlaganfälle sowie Gesamtmortalität. Da VHF oft asymptomatisch oder intermittierend verläuft, bleibt es vielfach unentdeckt.

Teils befürworten Leitlinien ein opportunistisches Screening bei Routinekontakten in der Primärversorgung ab 65 Jahren, während ein flächendeckendes systematisches Screening umstritten ist. Ein Team um Dr. Mohamed Ali Mansour von der Universität Zagazig in Ägypten hat nun in einem systematischen Review die Evidenz aus randomisierten Studien zur Wirksamkeit verschiedener Screening-Strategien ab 65 Jahren zusammengetragen.

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