Medical Tribune
15. Sept. 2026Natürliches Experiment genutzt

Senkt die Herpes-zoster-Impfung das kardiovaskuläre Risiko?

Frühere Studien hatten einen möglichen kardiovaskulären Zusatznutzen der Herpes-zoster-Impfung angedeutet. Forscher prüften diesen Zusammenhang nun mit einem Studiendesign, das typische Verzerrungen früherer Beobachtungsstudien reduzieren sollte.

Die Koadministration der Herpes-zoster-Impfung mit anderen Impfstoffen bewährt sich.
garpinina/stock.adobe.com

Vergleiche zwischen geimpften und ungeimpften Personen leiden oft unter dem sogenannten Healthy-Vaccinee-Bias: Die Gruppen unterscheiden sich in Merkmalen, die Beobachtungsstudien nicht vollständig erfassen können. Dr. Fabiana Corsi-Zuelli und ihr Team von der University of Oxford nutzten deshalb den schnellen Wechsel vom Lebendimpfstoff (Zostavax®) zum rekombinanten Impfstoff (Shingrix®) nach Oktober 2017 in den USA als natürliches Experiment. Sie analysierten elektronische Gesundheitsdaten aus dem TriNetX US Collaborative Network.

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