Medical Tribune
12. Juli 2026Vom Missing Key zum Doppelagenten

Interleukin-33: Neuer Angriffspunkt bei Spondyloarthritis?

Interleukin-33 rückt immer mehr in den Fokus der Spondyloarthritisforschung. Denn es spielt offenbar nicht nur bei den muskuloskelettalen, sondern auch bei den extraartikulären Manifestationen eine Rolle. Die ist allerdings überaus komplex – was die therapeutische Beeinflussung des Signalwegs zu einer echten Herausforderung macht.

Entzündung in der Lendenwirbelsäule, Illustration
Sebastian Kaulitzki/stock.adobe.com

Interleukin-33 (IL-33) ist ein Alarmin, das bei Gewebestress oder -schaden freigesetzt wird. Über den suppression of tumorgenecity (ST2)-Rezeptor löst es eine Vielzahl von Wirkungen aus (s. Kasten). Bei der Spondyloarthritis (SpA) ist es sowohl an der axialen Entzündung sowie den Enthesitiden und den Synovitiden als auch an den extraartikulären Manifestationen beteiligt.

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