Medical Tribune
30. Juni 2026Schneller, kompetenter, empathischer

Ist die Künstliche Intelligenz der bessere Dermatologe?

Die Künstliche Intelligenz (KI) hat Auswirkungen auf die dermatologische Anamnese und Diagnostik. Ein Blick auf verschiedene Studien zeigt Chancen, aber auch mögliche Risiken im Umgang mit den neuen Tools.

Porträt einer Frau mit strahlender Haut und digitalem Raster-Overlay als Symbol für moderne Hautanalyse und KI-gestützte
SometimesNever/peopleimages.com/stock.adobe.com

In puncto Anamnese kann die KI in zwei Szenarien sinnvoll zum Einsatz kommen, erklärte Dr. Jörg Tittelbach, Klinik für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Universitätsklinikum Jena. Zum einen ist das die KI-unterstützte Anamnese. Dabei verfolgt die KI im Hintergrund das Arzt-Patienten-Gespräch mit und erstellt eine Zusammenfassung.

In einer Studie hat man zehn Dermatologen sowie zwei MPAs so arbeiten lassen. Im Vergleich zum Tippen in die elektronische Patientenakte ergab sich eine Zeitersparnis von 20 Minuten. Den Patienten gefiel das Tool überwiegend gut, weil ihre Gegenüber ihnen die volle Aufmerksamkeit widmeten und nicht dauernd auf den Monitor schauten.

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