Medical Tribune
13. Apr. 2026Patient-reported Outcomes beachten

Adjuvante Therapie beim RCC: Mehr Wirksamkeit, aber höhere Toxizität

Beim klarzelligen Nierenzellkarzinom (RCC) verlängert eine intensivierte adjuvante Therapie das krankheitsfreie Überleben – doch die Nebenwirkungen bleiben ein Problem. Entscheidend ist, auch die Perspektive der Patienten zu berücksichtigen.

Onkologische Beratung: Befunde und weiteres Vorgehen werden gemeinsam besprochen.
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Nach Resektion eines RCC ist bei intermediärem bis hohem Rezidivrisiko die adjuvante Therapie mit Pembrolizumab Standard. Allerdings erleiden auch damit noch 40 % der Behandelten innerhalb von fünf Jahren einen Rückfall oder sterben.

Erste Ergebnisse der Phase-III-Studie LITESPARK-022 zeigen, dass die Kombination von Belzutifan und Pembrolizumab das krankheitsfreie Überleben (DFS) bei Patienten mit klarzelligem RCC und mittlerem bis hohem Rückfallrisiko im Vergleich zu Pembrolizumab allein verbessert. Der HIF-2α-Inhibitor Belzutifan wird bisher bei fortgeschrittenem RCC nach Immuntherapie und VEGFR-Inhibitoren eingesetzt, erklärte Prof. Dr. Toni K. Choueiri vom Dana Farber Cancer Institute in Boston (1).

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