Medical Tribune
20. März 2026Vom Herz bis zum Kopf – wann EPA, wann DHA?

EPA oder DHA – die entscheidende Frage bei Omega-3

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den am häufigsten empfohlenen Supplementen in der Apotheke. Am pharmaDavos 2026 lieferte Beate Kehrli, Apothekerin, Ernährungswissenschaftlerin und Chief Scientific Officer Burgerstein Vitamine, die Grundlagen für eine differenzierte Beratung – von der Biochemie über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zur Gehirnerschütterung.

Omega-3-Kapseln unter der Lupe: Die Fettsäuren EPA und DHA stehen im Fokus der Forschung zu Ernährung und Gesundheit.
Alexandr Pobeda/stock.adobe.com

Gleich zu Beginn räumte die Referentin mit einem verbreiteten Missverständnis auf: «Es gibt zwei essenzielle Fettsäuren in diesen ganzen Fettsäurefamilien, und das ist die Linolsäure bei den Omega-6-Fettsäuren und die Alpha-Linolensäure bei den Omega-3-Fettsäuren. Alle anderen sind nicht essenziell.» EPA und DHA – oft als «essenzielle Fettsäuren» vermarktet – sind biochemisch gesehen nicht essenziell im klassischen Sinne.

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