Polypill könnte HFrEF-Therapie vereinfachen
Die Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion (HFrEF) beruht auf vier Medikamenten-Säulen. Eine «Polypill», eine fixe Kombination aus drei verschiedenen Substanzen, könnte im Vergleich zur Gabe der Einzelsubstanzen das Management vereinfachen. In einer Studie profitierten Patienten in puncto Symptome, Funktion und Lebensqualität.

Ein Forscherteam um Dr. Ambarish Pandey, UT Southwestern Medical Center, Dallas, untersuchte, ob eine einmal täglich einzunehmende fixe Kombination («Polypill») bei Patientinnen und Patienten mit HFrEF die kardiale Funktion, Symptome, Lebensqualität, Hospitalisationsrate und Therapieadhärenz verbessert. Insgesamt waren 212 Erwachsene mit einer linksventrikulären Auswurffraktion (LVEF) ≤ 40 % ohne leitliniengerechte Herzinsuffizienz-Therapie eingeschlossen.
Die mittlere LVEF lag zu Beginn bei 26 %, das mediane Alter betrug 54 Jahre, 22 % waren Frauen. Die Probanden erhielten 1:1 randomisiert Metoprolol, Spironolacton und Empagliflozin einmal täglich entweder als Fixkombi (n = 108) oder als Einzelpräparate (n = 104). Alle Studienteilnehmer nahmen zusätzlich Sacubitril/Valsartan zweimal täglich ein. Die Nachbeobachtungszeit betrug sechs Monate.
Absolute LVEF lag mit Fixkombi etwas höher
Jahreskongress der American Heart Association (AHA), November 2025, New Orleans