Regelmässige Emollienzien unterstützen die Hautbarriere
Eine gestörte Hautbarriere begünstigt eine atopische Dermatitis. Ob sich dieser Entwicklung mit Emollienzien vorbeugen lässt, wird viel diskutiert. Jetzt gibt es Daten, die auf Vorteile durch die präventive Anwendung von Cremes hindeuten.

Es gibt bereits einige Untersuchungen darüber, ob sich durch Unterstützung der Hautbarriere einer atopischen Dermatitis (AD) vorbeugen lässt. Doch die Ergebnisse sind widersprüchlich.
Die bisherige Forschung konzentrierte sich aber auch meist auf Hochrisikokinder, also in der Regel solche mit positiver atopischer Familienanamnese, schreibt das Team um Dr. Eric Simpson von der Oregon Health & Science University in Portland.
Es analysierte 1247 Neugeborene aus 25 ländlichen und städtischen Kliniken, ohne sie nach AD-Risiko auszuwählen. Frühgeborene (< 25. Schwangerschaftswoche), Säuglinge mit Immunschwäche, geringem Geburtsgewicht (< 1000 g) oder bestehendem Ekzem wurden von der CASCADE-Studie ausgeschlossen.
- Simpson EL et al. Emollients to Prevent Pediatric Eczema. JAMA Dermatol 2025; 23: e252357; doi: 10.1001/jamadermatol.2025.2357
- Sibbald C et al. Emollients to Prevent Atopic Dermatitis—Is New Evidence a Game Changer? JAMA Dermatol 2025; doi: 10.1001/jamadermatol.2025.2354