Stuhlinkontinenz: Gezielt nachfragen
Stuhlinkontinenz ist immer noch ein Tabu. Viele Betroffene kontaktieren ihren Arzt erst, wenn sich die Symptome nicht mehr verdrängen lassen. Eine unnötige Qual, denn von der Ernährungsumstellung über Medikamente bis hin zur Physiotherapie für den Darm gibt es wirksame Therapiemöglichkeiten.

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Als inkontinent gilt ein Patient, der seit mindestens einem Monat an permanent oder rezidivierend unkontrolliertem Stuhlabgang leidet. Dabei ist zwischen der passiven Form (unkontrollierter, unbemerkter Verlust) und der Drang-Inkontinenz mit verkürzter Vorwarnzeit zu differenzieren (1).