Schwindsucht rafft immer mehr Menschen dahin
Die Tuberkulose (Schwindsucht) erlebt seit Pandemiezeiten einen neuen Boom und tötet weit mehr Menschen als davor. Experten raten dringend dazu, gegenzusteuern, um diesen Trend zu stoppen.

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Nach Schätzung der WHO erkrankten 2020 fast zehn Millionen Menschen weltweit an Tuberkulose. Diagnostiziert und offiziell gemeldet wurde jedoch nur etwas mehr als die Hälfte davon und somit 18 Prozent weniger als im Jahr zuvor, schreibt ein Autorenteam in einem Statement im New England Journal of Medicine (1). Auffällig ist, dass sich dieser Rückgang auf Länder im asiatischen Raum konzentriert – wie Indien, Indonesien, die Philippinen und China, die besonders stark durch die Pandemie betroffen waren.