Polypill schlägt Standardtherapie
Patienten erhalten nach einem Myokardinfarkt zur Sekundärprophylaxe Thrombozytenaggregationshemmer, Lipid- und Blutdrucksenker. Wie eine aktuelle Studie zeigt, ist dabei eine fixe Kombination in einer «Polypill» wirksamer als die Standardtherapie.

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Ein grundlegendes Problem in der Sekundärprophylaxe nach einem Herzinfarkt ist die Adhärenz der Patienten zur verschriebenen Medikation. «Am Anfang sind die Patienten zuverlässig, aber das ändert sich nach sechs Monaten», betonte Dr. Valentin Fuster, Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares, Madrid, der die Daten der SECURE-Studie am ESC-Jahreskongress 2022 vorstellte. Zeitgleich erfolgte die Publikation im New England Journal of Medicine.1
