Central Cord Syndrom: Frühe operative Dekompression scheint konservativer Therapie überlegen
Bei initialer Querschnittssymptomatik nach Traumata herrschte früher die Meinung vor, dass man konservativ behandeln sollte, um nicht durch einen Eingriff eine erneute Verschlechterung zu riskieren. Neuere Befunde sprechen allerdings für eine frühzeitige chirurgische Intervention.

peakSTOCK/gettyimages
Das Central Cord Syndrom (CCS) oder zentromedulläres Syndrom ist der häufigste Auslöser einer Querschnittssymptomatik. Knöcherne Traumata oder ligamentäre Instabilitäten liegen dabei nicht vor. Wie im vorliegenden Fall kann sich ein CCS entwickeln, wenn das Rückenmark bei zervikaler Extension in einem degenerativ stenosierten Zervikalkanal unter Druck gerät.