Medical Tribune
14. Juli 2022Immer noch erhalten zu wenige Patienten die richtige Diagnose und Behandlung

«Eine mutige Migränediagnose wäre eine gute Sache»

Immer noch tun sich viele Hausärztinnen und Hausärzte schwer, die Diagnose Migräne zu stellen und die Betroffenen entsprechend zu behandeln. Dabei stehen wirksame Medikamente zur Verfügung. Professor Dr. Christoph Schankin, Leitender Arzt und Leiter der Kopfschmerz-Sprechstunde an der Universitätsklinik für Neurologie, Inselspital Bern, erläutert im Interview mit Medical Tribune, welche Massnahmen bei Verdacht auf die Kopfschmerzerkrankung in der Praxis sinnvoll sind.

Immer noch erhalten Menschen mit Migräne zu wenig Hilfe
iStock/stellalevi

Herr Professor Schankin, wie ist es um die Migränetherapie in der Schweiz bestellt? Welcher Anteil an Patienten ist richtig diagnostiziert bzw. ausreichend behandelt?

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