Myasthenia gravis: Therapieziel Krankheitskontrolle
Von der Multiplen Sklerose kennt man bereits die an der Krankheitsaktivität orientierte Therapie. Nun hält das Konzept Einzug bei der Myasthenia gravis. Welche Therapie indiziert wird, hängt von der Krankheitsschwere und dem Antikörperstatus ab.
Die Myasthenia gravis (MG) ist eine T-Zell-abhängige, komplement- und antikörper-mediierte Autoimmunerkrankung. Etwa 85 Prozent der Patienten weisen IgG1- und IgG3-Antikörper gegen den postsynaptischen Acetylcholinesterase-Rezeptor (AChR) auf.