Was bei Hämorrhagien im Gastrointestinaltrakt zu tun ist
Die gastrointestinale Blutung ist der häufigste Notfall in der Gastroenterologie. Unter anderem bei älteren Patienten besteht ein hohes Sterberisiko. Daher ist es wichtig, besonders gefährdete Patienten frühzeitig zu erkennen, und bereits auf der Notfallstation die Weichen richtig zu stellen.
Etwa 70 Prozent der Blutungsquellen liegen im oberen GI-Trakt. Davon geht rund die Hälfte auf das Konto einer gastrointestinalen Ulkus-Erkrankung; ein weiteres Fünftel ist einer Varizenblutung zuzuordnen. Die Blutungsquellen im unteren GI-Trakt liegen vor allem im Kolon.