Schlaganfall wegen persistierendem Foramen ovale vorbeugen
Steckt hinter dem kryptogenen Schlaganfall letztendlich ein persistierendes Foramen ovale, besteht Wiederholungsgefahr. Diese gilt es zu bannen. Hinsichtlich Diagnostik und Sekundärprophylaxe gibt es allerdings einiges zu bedenken.

Planet Flem/gettyimages
Die Pathogenese des ischämischen Hirninsults bei persistierendem Foramen ovale (PFO) wird mit einer paradoxen Embolie erklärt: Im venösen Kreislauf bilden sich fast kontinuierlich Mikrothromben, die normalerweise im Lungenkreislauf herausgefiltert werden. Wenn sich die Öffnung im atrialen Septum nicht verschliesst, können sie bis ins Gehirn gelangen, ist in einer aktuellen Übersichtsarbeit im British Medical Journal zu lesen.