Mit Topika und Antikörpern den Juckreiz zähmen
Ein chronischer Pruritus bleibt aufgrund der Vielzahl an potenziellen, nicht nur dermatologischen Auslösern schwer zu behandeln. An erster Stelle steht die Symptomlinderung. Das spiegelt auch eine aktualisierte AWMF-Leitlinie wider (1).
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Als chronisch wird Juckempfinden bezeichnet, wenn es länger als sechs Wochen anhält. Der Pruritus kann unabhängig vom Auslöser fortbestehen, verliert dann ähnlich wie Schmerz seine Warnfunktion und wird zum eigenständigen Krankheitsbild. Da sich die Mechanismen hinter der Chronifizierung zwischen den verschiedenen Pruritus-Formen nicht grundlegend unterscheiden, ähneln sich auch die Therapieansätze.