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FeNO nur bedingt aussagekräftig beim Asthma bronchiale

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Der Nutzen von FeNO in der Diagnostik des Asthma bronchiale wurde am ERS 2021 kontrovers diskutiert. Das Fazit: Hohe Messwerte helfen, den Verdacht zu sichern, niedrige schliessen ein Asthma jedoch nicht aus.

«FeNO ist kein perfekter Biomarker fürs Asthma, aber er hilft uns in der Praxis», befand Dr. Iñigo Ojanguren Arranz, Universität Barcelona, im Zuge einer Debatten-Sesion am ERS International Congress 2021 (1). Sein Kollege von der Universität Lüttich, Professor Dr. Renaud Louis, führte dagegen die mangelnde Trennschärfe des Parameters aufgrund der starken Überlappung pathologischer und normaler Befundbereiche ins Feld. Auch sonst könne die Datenlage nicht wirklich überzeugen.

Auch Cochrane sieht FeNO nur als Zusatzmarker

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