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Verstärkte Signale gegen Gadolinium

Patienten über Pro und Kontra von Kontrastmittel-MRI aufklären

Schon seit Jahren steht der Verdacht im Raum, dass Gadoliniumverbindungen sich im Körper anreichern und eventuell gesundheitliche Schäden hervorrufen. Einige Präparate wurden vorsichtshalber bereits vom Markt genommen. Auch wenn vieles noch unklar ist, mehren sich die Anzeichen, dass an den Befürchtungen etwas dran sein könnte.

Allgemein gelten gadoliniumhaltige Kontrastmittel als gut verträglich, lösen nur gelegentlich nach der Injektion milde Reaktionen wie Mundtrockenheit, Hitze- und Kältegefühl oder Übelkeit aus, Überempfindlichkeitsreaktionen sind sehr selten, schreiben Dr. rer. nat. Tobias Lamkemeyer und Kollegen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Hat das Kon- trastmittel seine Aufgabe erfüllt, wird es im Idealfall rasch über die Nieren wieder ausgeschieden. So weit die Theorie.

Magnetresonanztomographie Bild von einem menschlichen Kopf

Gadoliniumhaltige Kontrastmittel zählen zu den sog. Weissmachern, die eine signalreichere Darstellung von Strukturen ermöglichen.

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