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Komplexe Mechanismen unterhalten Endometriose-Schmerz

Den Teufelskreis durchbrechen

Chronische Unterbauchschmerzen sind das Los vieler Frauen mit Endometriose. Die Beschwerden halten sich mitunter hartnäckig, auch weil sich Endometriose, Entzündung und Schmerz in einem biochemischen Crosstalk gegenseitig unterhalten. Hier setzt auch die Behandlung an, wie Dr. Markus Eberhard, Chefarzt an der Frauenklinik des Kantonsspitals Schaffhausen, am Forum für medizinische Fortbildung Gynäkologie Update Refresher erklärte.

Hinsichtlich ihrer Symptomatik ist die Endometriose ein Chamäleon: Neben den typischen Beschwerden wie Dysmenorrhoe, Dyspareunie, chronische Unterbauch-Beschwerden und Dyschezie verursacht die Endometriose auch eine Reihe atypischer Symptome. Diese reichen von lumbalen Beschwerden und Kolonirritationen über Pleuritis- und Narbenschmerzen bis hin zu Müdigkeit und depressiver Verstimmung. Kein einziges Symptom ist jedoch pathognomonisch. Der positive prädiktive Wert für das Vorliegen einer Endometriose beträgt selbst bei Dysmenorrhoe gerade einmal 56 %.

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