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Besser früher? Eher später?

Wie der Start in die Parkinsontherapie gelingt

Über das Wann und Wie der Parkinsontherapie wird nach wie vor diskutiert. In manchen Zentren ist der Start mit einem Dopaminagonisten oder MAO-B-Hemmer Usus, andere geben wie selbstverständlich Levodopa. Ein Team internationaler Experten ging den vorhandenen Evidenzen rund um die Initialtherapie anhand von vier Fragen nach.

Lässt sich der Verlauf der Parkinsonkrankheit modifizieren?

Um die Progression der Parkinsonerkrankung aufzuhalten, ist schon einiges versucht worden – neben den üblichen Verdächtigen MAO-B-Hemmer, L-Dopa und Dopamin­agonisten auch Vitamin E, Coenzym Q10, Kreatin, Nikotin, Exenatide, Minocyclin und andere. Als erfolgreich hat sich allerdings keine der genannten Optionen erwiesen, erklären Professor Dr. Rob M. A. de Bie von der Neurologischen Abteilung der Universität Amsterdam und Kollegen.
Beim Levodopa, dem effektivsten und am häufigsten eingesetzten Parkinsonmedikament, befürchtete man lange Zeit, dass es die Progression der Erkrankung beschleunigen könne, weshalb man von seinem frühen Einsatz explizit abriet. Spätestens seit der LEAP*-Studie weiss man es jedoch besser.

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