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GALLIUM-Studie am EHA Virtual Meeting 2020

Klinischer Benefit von Obinutuzumab bei follikulärem Lymphom bestätigt

Aktuelle Ergebnisse der Phase-III-Studie GALLIUM konnten am EHA Virtual Meeting 2020 zeigen, dass der bereits zuvor beobachtete klinisch bedeutsame Vorteil einer Behandlung mit Obinutuzumab zusätzlich zur Chemotherapie gegenüber einer Behandlung mit Rituximab + Chemotherapie bei zuvor unbehandelten Patienten mit follikulärem Lymphom (FL) auch nach längerer Nachbeobachtung anhält.

Die Immunchemotherapie stellt für Patienten mit zuvor unbehandeltem fortgeschrittenen FL den Behandlungsstandard dar. Die Vier-jahres-Daten der Phase-III-Studie GALLIUM (NCT01332968) hatten bereits eine Verbesserung des vom Untersucher bestimmten progressionsfreien Überlebens (PFS) für die Kombination aus Obinutuzumab + Chemotherapie im Vergleich zu Rituximab + Chemotherapie gezeigt. Nun wurde überprüft, ob dieser Vorteil auch nach einer längeren Nachbeobachtung bestehen bleibt. Insgesamt wurden in der Studie 1202 Patienten (medianes Alter 59 Jahre) 1:1 randomisiert zu einer Induktionstherapie aus Obinutuzumab 1.000 mg i.v. (d 1, 8 und 15 von Zyklus 1; d1 jedes Folgezyklus) oder Rituximab 375 mg/m2 i.v. (d1 jedes Zyklus) mit jeweils CHOP, CVP oder Bendamustin über 6 oder 8 Zyklen.

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