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Erhöhte D-Dimere und Symptome bei gesicherter SARS-CoV-2-Infektion

Jetzt ist die Thromboseprophylaxe indiziert!

Erste Fallserien und Kohortenstudien zeigen, dass bei Patienten mit Covid-19 eine übermässige Gerinnungsaktivierung bezüglich Krankenhaussterblichkeit und Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Behandlung von prognostischer Relevanz ist.1–3

Diese Daten werden ergänzt durch anekdotische Berichte über ein gehäuftes Auftreten von venösen Thromboembolien (VTE) bei ambulanten und stationären Patienten mit Covid-19. Eine aktuelle retrospektive Analyse von 449 Patienten mit schwerer SARS-CoV-2-Infektion legt ausserdem nahe, dass in den Subgruppen von Patienten mit septischer Koagulopathie (definiert durch die Parameter Thrombozytenzahl, Quick/INR und SOFA-Score) oder mit deutlich erhöhten D-Dimeren (> sechsfache des oberen Referenzwertes) eine prophylaktische Antikoagulation ≥ sieben Tage, vorwiegend mit niedermolekularem Heparin (NMH), die 28-Tages-Mortalität reduziert.4

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