9. Nov. 2025Sind die Basalganglien betroffen, bleibt nur die symptomatische Therapie
Morbus Fahr: Seltene Kalzifizierungsstörung mit vielen Gesichtern
Die Kalzifizierung der Basalganglien (Morbus Fahr) wird häufig als Zufallsbefund entdeckt. Sie kann völlig asymptomatisch verlaufen, aber auch erhebliche Beschwerden auslösen – von Mobilitätsstörungen bis zum kognitiven Defizit. Ein Forscherteam beschreibt, wie Diagnostik und Therapie gelingen.

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Beim Morbus Fahr (auch: primäre familiäre Basalganglien-Kalzifikation, PFBC) finden sich Hydroxyapatit-Ablagerungen in der Tunica media mittelgrosser und kleiner Arterien sowie Kapillaren, typischerweise in den Basalganglien.
Referenzen
Magrinelli F et al. Basal ganglia calcification: ‘Fahr’s disease’. Pract Neurol. 2025 Apr 1:pn-2024-004258. doi: 10.1136/pn-2024-004258.