Mit NOAK zuwarten oder nicht?
Eine britische Phase-IV-Studie zeigt: Bei Patienten mit Vorhofflimmern und akutem ischämischem Schlaganfall ist eine frühzeitige Einleitung der Antikoagulation mit nicht-Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulanzien (NOAK) im Vergleich zu einer verzögerten Einleitung nicht mit einem höheren Risiko für erneute Schlaganfälle oder Blutungen verbunden. Die Ergebnisse stellen die bisher übliche Praxis der verzögerten Therapie infrage.

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Der optimale Zeitpunkt für den NOAK-Start nach ischämischem Schlaganfall steht in der Diskussion.
Der ideale Zeitpunkt für den Start der Antikoagulation bei Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall und Vorhofflimmern wird kontrovers diskutiert. Wegen des Risikos einer frühen intrakraniellen Blutung verzögern Ärzte die Behandlung mit NOAK oft, vor allem bei mittelschweren bis schweren Schlaganfällen.
Referenzen
- Werring DJ et al. Optimal timing of anticoagulation after acute ischaemic stroke with atrial fibrillation (OPTIMAS): a multicentre, blinded-endpoint, phase 4, randomised controlled trial. The Lancet 2024; 404(10464): 1731–1741.
